High End 2015 Rückblick

Die High End 2015 liegt hinter uns. Die Erweiterung der Hallenfläche hat dem Messetreiben mehr Ordnung und eine angenehmere Atmosphäre in den Hallen ermöglicht. Atrium 3 und 4 blieben wie gehabt und auch viele Räume wurden von den bekannten Herstellern bespielt. Dabei haben wir einige echte Highlights wie Lansche, Tidal (ja, die Lautsprecher) aber auch Heck und Cabasse hören dürfen. Andere Vorführungen waren ob des aufgerufenen Preises tatsächlich extrem ernüchternd. Aber das gehört wohl zu dieser Messe einfach dazu. Haken wir es unter dem Schlagwort "Vielfalt" ab.
Für das Magazin HiFi-Stars haben wir einige sehr spannende Themen für die kommenden Ausgaben geordert und wir freuen uns, unseren Lesern auch hier wieder ausgesuchte Geräte und Themen anzubieten, die wir ganz unabhängig ausgewählt haben. Die steigenden Verkaufszahlen unseres Magazins in den vergangenen Monaten geben unserer Philosophie recht und unterstreichen die Kompetenz unserer Leserschaft.
Für alle die, die nicht auf der Messe waren, haben wir ein paar Bilder mit unseren ganz subjektiven Highlights zusammengestellt:

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Trendsetter Kopfhörer

Kopfhörer liegen nach wie vor im Trend. Wir haben einen Trendsetter aus dem Hause B&O unter die Lupe genommen. Den Beoplay H6: "Der H6 hat eine Impedanz von lediglich 30 Ohm, das ist von Vorteil für mobile Abspielgeräte, da so die erzielbare Lautstärke bei gleichzeitig geringerem Stromverbrauch höher ist. Auf Deutsch: er hat einen sehr guten Wirkungsgrad. Das heißt der Beoplay H6 ist seitens der B&O Ingenieure eindeutig für die Verwendung mit mobilen Abspielgeräten gemacht, ein Einsatz im Wohnzimmer mit kräftigen Kopfhörerverstärkern stand also gar nicht im Pflichtenheft. So gesehen ist das Fehlen eines passenden Stereoadapters auf 6,3 Millimeter Klinke dann doch irgendwie verständlich. Im Umkehrschluß bedeutet eine geringere Impedanz rein technisch eine höhere Anzahl an Wicklungen oder einen Spulendraht mit größerem Durchmesser. Was bringt die geringere Impedanz noch mit sich? Nun, die bewegte Masse wird wie gesagt größer und damit geht einher, daß der Kopfhörer prinzipbedingt weniger feine Details wiedergeben kann als ein leistungshungriger Kandidat mit höherer Impedanz, also mit weniger Wicklungen und damit weniger bewegter Masse. Daß der H6 trotzdem viele Details zu bieten hat, liegt am Einsatz der starken Neodymmagneten im Treiber." Frank Lechtenberg, HiFi-Stars 26, S. 45-46

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KEF stellt die "Blade Two" vor

Der britische Lautsprecherhersteller stellt die neue "Blade Two" vor. Unverkennbar basiert sie auf der schon klassisch zu nennenden "Blade". Die Nummer Zwei ist allerdings kleiner gebaut als ihre große Schwester. Die handgefertigte Punktschallquelle ist auch in der "Blade Two" das Herzstück der Konstruktion. Insgesamt handelt es sich bei der neuen KEF um ein Dreiwege-Modell. Die insgesamt vier 16er Tieftöner sind im gleichen Abstand zum Uni-Q Koax-Treiber verbaut, um den Schall möglichst gleichmäßig vom "Punkt" aus abstrahlen zu können. Die "Blade Two" wird im Stammwerk in Maidstone in Kent handgefertigt! Zu haben ist die "Blade Two" ab 19.000 €/Paar.

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"Kleine Briten" im Blickpunkt

Die kommende Ausgabe unseres Magazins ist in der Layoutphase. Eine kleine Vorausschau: Lesen Sie, was die Acoustic Energy AE1 Classic anderen Zweiwege Monitoren voraus hat und warum kleine Monoendstufen von der Insel der vermeintlich kräftigeren Konkurrenz die Schau stehlen können. Dazu gibt es ein ausführliches Interview mit Nina Persson, jede Menge weitere Tests und unsere Lebensart mit einer Schokoladenexkursion. Die kommende Ausgabe erscheint am 07. März. Es gibt sie im Bahnhofs- und Flughafenbuchhandel und bei kompetenten Fachhändlern.

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