Plattenspieler Test: Die besten Plattenspieler

Plattenspieler haben in den letzten Jahren ein Comeback erlebt. Viele Menschen haben den warmen, analogen Klang von Schallplatten wiederentdeckt und sind auf der Suche nach dem besten Plattenspieler, den sie kaufen können. In diesem Blogbeitrag werden wir fünf verschiedene Plattenspieler testen und herausfinden, welcher der beste ist. Egal, ob Sie ein Anfänger oder ein erfahrener Vinyl-Hörer sind, wir haben etwas für Sie. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, welcher Plattenspieler der richtige für Sie ist!

Das Wichtigste in Kürze

  • Das Konzept hinter Plattenspielern mag alt sein, als veraltet sollte man die Geräte im heutigen Zeitalter jedoch nicht betrachten. Noch immer schwören Vinyl-Liebhaber auf den warmen und authentischen Klang, den sie Schallplatten entlocken können.
  • Dank vieler moderner Ansätze können heutige Plattenspieler nicht nur genutzt werden, um die eigene Schallplattensammlung zu digitalisieren. Auch Modelle, die eine Bluetooth-Verbindung mit Kopfhörern aufbauen können, sind vorhanden.
  • Plattenspieler lassen sich hauptsächlich anhand ihrer Bedienungsform in mehrere Gruppen unterteilen. So spricht man von manuellen, halb-automatischen und automatischen Plattenspielern abhängig davon, wie viel der Anwender direkt steuert.

Unser Testsieger: Sonoro Platinum SE Plattenspieler für erfahrene Anwender

Unser Testsieger


Unsere Empfehlung für erfahrene Nutzer ist der Sonoro Platinum SE Plattenspieler, da dieser besonders viele Anschlussmöglichkeiten besitzt. Er weist sowohl einen Line- als auch Phonoausgang auf und lässt sich dank integriertem Vorverstärker damit an viele Anlagen anschließen.

Da er auch Bluetooth-fähig ist, kann man ihn auch mit anderen Bluetooth-fähigen Geräten wie Kopfhörern und Soundbars gut verbinden. Wer sich gern eine Sicherheitskopie seiner Plattensammlung digitalisieren möchte, kann dies über den vorhandenen USB-Anschluss des Sonoro Platinum SE Plattenspielers umsetzen.

Das einzige Manko des Plattenspielers ist jedoch, dass man dafür tiefer in die eigene Tasche greifen muss.


Unser Preis-Leistungs-Tipp: Denon DP400BKEM Plattenspieler

Unser Preistipp


Für Anwender, die schon über einige Vorkenntnisse verfügen, aber sich nach einem Gerät mit einem vernünftigen Preis-Leistungs-Verhältnis sehnen, ist der Denon DP400BKEM Plattenspieler die bessere Wahl.

Bei diesem Modell handelt es sich um einen halb-automatischen Plattenspieler, der ebenso über einen Line- und Phono-Ausgang verfügt. Allerdings ist er nicht Bluetooth-fähig und besitzt keinerlei integrierten USB-Anschluss.

Dafür ist seine Tellerumdrehung auf 78 Umdrehungen pro Minute einstellbar, sodass auch Schellackplatten unterstützt werden.


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Arten von Plattenspielern

Plattenspieler können in unterschiedliche Arten unterteilt werden. Dies kann sowohl nach der Bedienungsform der Geräte erfolgen als auch durch die Art des verbauten Antriebs.

Ebenso lassen sich Plattenspieler mit Boxen finden, die als Gesamtanlage dienen.

Arten von Bedienungsformen:

  • Manuelle Plattenspieler
  • Halb-automatische Plattenspieler
  • Vollautomatische Plattenspieler

Arten des Antriebs:

Nach zusätzlichem Zubehör:

Unser Rat
Wer bereits viel Erfahrung mit Plattenspielern und Schallplatten besitzt, der sollte sich für einen manuellen Plattenspieler entscheiden. Diese bieten die größte Möglichkeit und Flexibilität für das Abspielen der eigenen Plattensammlung.
Für Nutzer, die sich dennoch viele Möglichkeiten freihalten möchten, aber weniger in einen Plattenspieler investieren wollen, sind halb-automatische Plattenspieler am besten geeignet.
Einsteiger, die noch über kaum Kenntnisse verfügen, sind mit einem vollautomatischen Plattenspieler am besten bedient, da hier das geringste Risiko für versehentliche Beschädigungen besteht.

Vorteile von Plattenspielern

Plattenspieler erwecken die Klänge auf Schallplatten zum Leben. Dabei klingen sie häufig wärmer und authentischer als digitaler Sound, weshalb sie nicht nur bei Vinyl-Liebhaber noch heute hoch im Kurs stehen.

Wer einen Plattenspieler mit Boxen besitzt, benötigt nicht einmal eine zusätzliche Anlage, damit der Klang mit vernünftiger Lautstärke wiedergegeben wird. Durch die unterschiedlichen Bedienungsformen von Schallplattenspielern sind sie nicht nur für Kenner ein geeignetes Musikmedium.

Auch Einsteiger, die wenig Erfahrung im Umgang mit Schallplatten haben, können sich dank vollautomatischen Plattenspielern gut zurechtfinden.

Die besten Plattenspieler: Was muss man beim Kauf beachten?

  • Bedienbarkeit: Die Bedienbarkeit von Plattenspielern ist an ihre Bedienungsform gebunden. Insbesondere für Anfänger sind vollautomatische Plattenspieler am besten geeignet. Sie drehen die Schallplatte eigenständig, ohne, dass eine Eigenleistung erforderlich ist, und stoppen sie am Ende der Platte. Halb-automatische Schallplatten starten, indem die Nadel manuell auf die Platte gesetzt wird. Doch auch sie erkennen das Ende der Platte und schalten selbstständig aus. Manuelle Plattenspieler hingegen werden bedient, indem der Nutzer selbst den Tonarm führt. Sie erkennen das Ende einer Platte daher nicht.
  • Antriebsart: Bei Plattenspielern wird in den sogenannten Direktantrieb und Riemenantrieb unterschieden. Beim Direktantrieb dreht der eingebaute Motor den Plattenteller direkt. Bei einem Riemenantrieb hingegen treibt der Motor den Riemen an, der den Plattenteller dreht. Dadurch soll ein angenehmerer und gleichmäßiger Klang ermöglicht werden. Wie bei allen Verschleißteilen kann es zu einem Verschleiß am Riemen des Riemenantriebes kommen. Dadurch können Reparaturen und der Austausch von Teilen schneller nötig sein als bei manchen Direktmotoren.
  • Anschlüsse: Die verfügbaren Anschlüsse an einem Plattenspieler entscheiden, wie flexibel Sie ihn zu Hause einsetzen können. Besitzt er etwa einen USB-Anschluss, können Sie mit ihm auf Wunsch Ihre Schallplattensammlung bequem digitalisieren. Besitzt er einen Line-Ausgang, ist in Ihrem Plattenspieler bereits ein Vorverstärker integriert, sodass Sie ihn direkt an andere Anlagen anschließen können. Bei einem Phono-Ausgang hingegen benötigen Sie den Vorverstärker an anderer Stelle. Entweder über einen separaten Vorverstärker, den Sie kaufen oder einen Phono-Eingang an Ihrer Anlage, der darüber bereits verfügt.
  • Flexibilität: Die Flexibilität eines Plattenspielers bestimmt, wie viele Arten von Platten Sie damit wiedergeben können. Nicht jeder Plattenspieler verfügt über die Möglichkeit, die einzelnen Plattenspieler-Nadeln auszutauschen. Möchten Sie unterschiedliche Arten von Platten nutzen, sollte er über austauschbare Nadeln verfügen. Gerade in Kombination mit sogenannten Schellackplatten kann es ansonsten schnell zu bösen Überraschungen kommen. Neben einer austauschbaren Plattennadel sollten Sie die Umdrehungsgeschwindigkeit Ihres Plattenspielers anpassen können. So können unterschiedliche Plattenarten oder Variationen in der Musik ermöglicht werden.
  • Bluetooth-Unterstützung: Mit alten Geräten mag das undenkbar sein, aber moderne Plattenspieler bieten zum Teil Unterstützung für Bluetooth. Dadurch können sie mit Bluetooth-Kopfhörer oder Bluetooth-fähigen Anlagen verbunden werden. Wer über passende Geräte verfügt und sich diese Nutzungsmöglichkeit offen halten möchte, sollte daher nach Plattenspielern suchen, die Bluetooth-fähig sind.
  • Stabilität: Plattenspieler müssen ein gewisses Maß an Stabilität aufweisen, damit die Schallplatten stets gleichmäßig und ohne Beschädigungen abgespielt werden können. Das gilt auch für ihre Widerstandsfähigkeit bei Erschütterungen. Plattenspieler, die nicht mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen ausgestattet sind, können bei Erschütterungen die Platte beschädigen. Dafür kann es schon genügen, wenn ein Kind oder Haustier gegen das Regal stößt, indem sich der Plattenspieler befindet. Gute Plattenspieler gleichen kleinere Erschütterungen aus, ohne dass es zu Schäden auf der abgespielten Platte kommt.
  • Boxen: Einige Schallplattenspieler sind bereits mit Boxen verfügbar. Sie lassen sich somit als separate Anlage zum Abspielen von Schallplatten nutzen, ohne, dass zusätzliche Geräte dafür vonnöten sind. Wer zu Hause über keine passende Anlage oder Lautsprecher verfügt, die mit einem Plattenspieler kompatibel wären, kann mit einem Plattenspieler mit Lautsprechern oft günstiger wegkommen, als mehrere Geräte separat zu erwerben.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen

Welche Risiken ergeben sich bei der Benutzung von manuellen Plattenspielern?

Handelt es sich um einen Plattenspieler mit manueller Bedienung, wird der Tonarm direkt vom Nutzer mit der Hand bedient. Bei ungeschickten Bewegungen kann es dadurch zu Kratzern auf der Platte kommen.

Ebenso muss man sich im Klaren darüber sein, dass ein manueller Plattenspieler das Ende der Schallplatte nicht von selbst erkennen kann. Dadurch sollte darauf geachtet werden, dass die Nadel nicht in der Endlosrille weiter läuft, da die Schallplatte insgesamt sonst belastet wird.

Mit welchen Programmen lassen sich Schallplatten mit den Plattenspielern am Computer digitalisieren?

Theoretisch ist das mit allerlei Aufnahmeprogrammen möglich. Wer bereits über ein passendes Aufnahmeprogramm am Computer verfügt, kann bequem auf dieses zurückgreifen.

Wer keine Lizenz für ein Aufnahmeprogramm besitzt, findet im Netz auch diverse Gratis-Alternative wie beispielsweise Audacity, mit dem man die eigenen Schallplatten ebenso digitalisieren kann. Es ist keine spezielle Software für die einzelnen Plattenspieler nötig.

Die Installation eines passenden Treibers für die Kommunikation zwischen Plattenspieler und Computer kann jedoch nötig sein.

Kann ich meine Schallplatten digitalisieren, wenn an meinem Plattenspieler kein USB-Anschluss vorhanden ist?

Ja, es ist auch möglich, die Sammlung zu digitalisieren, wenn der Plattenspieler selbst nicht über einen eingebauten USB-Anschluss verfügt. Dafür sollten Sie sich einen Vorverstärker mit einem passenden USB-Anschluss zulegen.

Dieser wird mit dem Plattenspieler und dem Computer verbunden und ermöglicht so, die Schallplatten zu digitalisieren als besäße der Schallplattenspieler selbst einen USB-Anschluss. Zusätzlich zu dem Anschluss an den PC wird jedoch auch ein entsprechendes Aufnahmeprogramm benötigt.

Worauf sollte ich achten, wenn ich Schellackplatte mit meinem Plattenspieler abspielen möchte?

Schellackplatten sind empfindliche Platten, die nur mit einer Umdrehungszahl von 78 Umdrehungen pro Minute abgespielt werden können. Zudem muss eine besondere Nadel für diese Plattenart verwandt werden, da sonst Beschädigungen entstehen können.

Wer gerne Schellackplatten abspielen möchte, sollte sich daher für ein Modell entscheiden, das über eine passende Nadel oder eine austauschbare Nadel verfügt. Ebenso muss an dem Gerät die Umdrehungszahl für den Plattenteller anpassbar sein.

Wie kann ich meinen Plattenspieler mit meiner Anlage verbinden?

Verfügt der Plattenspieler über die Anlage über einen integrierten Vorverstärker, können die Modelle schlichtweg mit einem geeigneten Cinch-Kabel miteinander verbunden werden. Besitzt jedoch keines der Geräte einen entsprechenden Vorverstärker, so muss ein solcher Vorverstärker zwischen die Anlage und dem Plattenspieler angeschlossen werden.

Ansonsten ist das Signal des Plattenspielers zu schwach, um von der Anlage entsprechend verarbeitet zu werden.

Woran erkenne ich, ob mein Plattenspieler einen integrierten Vorverstärker besitzt?

Wenn Sie wissen wollen, ob Ihr Plattenspieler einen Vorverstärker besitzt oder Sie einen hinzukaufen müssen, sollten Sie die Anschlüsse des Geräts überprüfen. Verfügt Ihr Plattenspieler über einen sogenannten Line-Ausgang, ist in diesem bereits ein Vorverstärker integriert und Sie können das Modell direkt mit einem Cinch-Kabel an eine Anlage anschließen.

Besitzt er einen solchen Anschluss nicht und nur einen Phono-Ausgang, müssen Sie ihn an eine Anlage mit einem Phono-Eingang anschließen oder einen separaten Vorverstärker zwischen den beiden Geräten nutzen. 

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